9b klärt “Mord im Labor”…

Zeugenbericht über die Abläufe am 12.2.2009
von K. Brand und C. Tang (beide 9b)

Wir trafen uns um 08:45 Uhr an der Haltestelle Neumühle mit unserer Klassenlehrerin, Frau Renninger, um an diesem Tag an der Uni Würzburg genaueres über die Aufklärung von Verbrechen durch DNA-Analyse zu erfahren.

Nachdem wir in die Grundkenntnisse der Genetik eingeführt worden sind, bekamen wir Schutzkleidung wie Kittel, Schutzbrillen und Gummihandschuhe und sind in kleine Gruppen aufgeteilt worden.
Im Labor ist uns von vier netten Biologiestudenten/-innen gezeigt worden, wie man eine Pipette richtig einstellt und anwendet. Danach vermischten wir verschiedene Lösungen und Säuren und verglichen sie miteinander, um schließlich einen „chemischen Regenbogen“ zu erhalten. Dies gelang uns innerhalb kürzester Zeit.

Doch dann: Eine Frau wurde “erstochen im Labor aufgefunden”. Wir sollten helfen, das “Verbrechen” aufzuklären (das so natürlich nicht stattgefunden hatte…) Dabei kamen 5 Täter in Frage. Nun verglichen wir die verschiedenen DNA-Proben der Verdächtigen mit der am Tatort gefundenen Probe.
Die Proben, die wir in PCR-Gefäßen für kurze Zeit in die Zentrifuge gestellt hatten, verteilten wir gleichmäßig im sogenannten Thermocycler und stellten das richtige Programm für 2,5 Stunden ein.
Währenddessen gingen wir zur nahe an der Uni gelegenen Mensa, um dort gemeinsam Mittag zu essen.

Danach kehrten wir zur Uni zurück und diskutierten sowohl über die Vor- als auch über die Nachteile der Genforschung. In kleinen Gruppen stellten wir verschiedene Themen wie Aufklärung von Verbrechen, Gentechnik im Essen, Vaterschaftstests, frühe Erkennungsmöglichkeiten von Krankheiten sowie das Klonen von Lebewesen zur Debatte.
Ferner sind unsere Kenntnisse der Genetik in einem auflockernden Gruppenspiel nach der anstrengenden Arbeit geprüft worden.

Nach Ende des Spiels waren die PCR-Proben fertig und wir überführten den Täter, der die grausame Tat begangen hatte: den Exfreund des Opfers.

Nach dieser aufregenden Exkursion gönnten sich einige Schülerinnen und Schüler noch einen heißen Kaffee aus dem Automaten und schließlich kehrten alle zufrieden nach Hause zurück.

Katrin Brand und Carmen Tang, Klasse 9b