Sprachlich und wirtschafts-wissenschaftlich

Exkursion nach Leipzig

Exkursion nach Leipzig: Leistungsfach Musik besucht Konzerte und Museen

Das Musik-Leistungsfach des Riemenschneider- und des Siebold-Gymnasiums brach am 30. April zu einer dreitägigen Exkursion nach Leipzig auf. Die Reise begann direkt mit einer Überraschung im Zug: Wegen fehlender Sitzplatzreservierungen wurden wir kostenlos in die 1. Klasse umgebucht. Die Fahrt verbrachten wir in unserem eigenen, privaten Ruhebereich – ein luxuriöser Start in das gemeinsame Wochenende!
In Leipzig angekommen, bezogen wir unsere Unterkunft, die praktischerweise direkt neben dem Hauptbahnhof lag. Kurz darauf starteten wir auch schon unsere Erkundungstour durch die Innenstadt. Erste Station war das Zeitgeschichtliche Forum. Da Leipzig eine zentrale Rolle in der ehemaligen DDR spielte, widmete sich ein großer Teil der Ausstellung der ostdeutschen Geschichte. Der anschließende Hunger führte uns als Gruppe zu einem gemütlichen italienischen Restaurant. Die folgende Freizeit nutzten wir zum Shoppen, für einen Zoobesuch oder für Spaziergänge durch die Stadt. Danach stand das Schumann-Haus auf dem Programm, wo wir viel über das Leben von Robert Schumann und seiner Frau Clara erfuhren. Ein kulturelles Highlight wartete am Abend: ein Konzert im berühmten Gewandhaus zu Leipzig. Auf dem Spielplan standen das 2. Violinkonzert von Béla Bartók, ein Tanzpoem von Claude Debussy sowie ein beeindruckender Walzer von Maurice Ravel.
Am zweiten Tag besuchten wir morgens das Bach-Museum, das uns vor allem durch seine interaktiven Hörstationen und die „Komponierstube“ in Erinnerung bleiben wird. Es folgte ein Ausflug zum Völkerschlachtdenkmal. Dort hörten wir einen höchst interessanten Vortrag von Jakob über die Entstehung des Monuments. Gefühlt tausend Stufen später erreichten wir die Aussichtsplattform, die einen fantastischen Blick über ganz Leipzig bot. Am Abend besuchten wir schließlich ein Konzert des Elias Störr Jazztrios im Live-Club „Horns Erben“.
Am letzten Tag besichtigten wir das Mendelssohn-Haus und erfuhren bei einer Führung viel Wissenswertes über die Musikerfamilie Mendelssohn. Bevor wir endgültig die Heimreise antraten, lauschten wir noch dem berühmten Thomanerchor.
Die Bilanz der drei Tage: Dutzende verzehrte Butterkekse, unzählige (natürlich nur bei Grün) überquerte Ampeln und dank außerplanmäßiger „Abkürzungen“ von T. Debold  rund zehn Kilometer eingesparten Fußweg. Die Rückfahrt im Zug wurde von allen intensiv genutzt, um mehr oder weniger erfolgreich für die Musikklausur am Montag zu lernen.
Von Bianka und Samuel