Mainpost…gut zu wissen

Am 24.03.2010 durften wir, die Klasse 8a, die Filiale der Main-Post hier in Würzburg besichtigen.
Zunächst wurde uns ein kurzer Film über Herstellung, Vertrieb und Verbreitung gezeigt. Dadurch haben wir erfahren, dass zur Main-Post noch vier weitere Zeitungen gehören: das Schweinfurter Tagblatt, das Volksblatt, der Bote vom Hassgau und die Volkszeitung.
Die Main-Post bezieht ihre Informationen nicht nur über viele nationale Kanäle und internationale Nachrichtenagenturen, sondern auch über das verlagseigene Zentrum in Berlin sowie über freie Mitarbeiter. Besonders ausführlich werden Themengebiete aus Mainfranken und Bayern behandelt.
Danach führte uns Frau Czygan durch die Fertigungshallen.Uns wurde zunächst das Papierlager gezeigt. Unglaublich: eine einzige Papierrolle wiegt 1,3 Tonnen! Dort wird ein Vorrat an Papierrollen für 10-14 Tage gelagert, falls eine Lieferung nicht ankommen sollte. Fr. Czygan erklärte auch, dass für die reguläre Ausgabe (montags – freitags) 20 Rollen Papier und für die Samstagsausgabe sogar 50 Papierrollen benötigt werden. Das müsse so sein, weil in der Samstagsausgabe auch noch Extrateile, wie z.B. „Bauen und Wohnen“ enthalten seien.

Die Besichtigung führte uns weiter zu den Druckmaschinen. Diese erstrecken sich insgesamt über 3 Etagen. König+Bauer, der als Lieferant für diese Maschinen von der Main-Post bevorzugt wird, verlangt für diese eine Summe, die zwischen 6 und 10 millionen Euro liegt.
In der ersten Etage befindet sich der Farbraum bzw. das Lager, in dem knapp 700.000 Liter umweltfreundliche Farbe aufbewahrt werden. In der zweiten Etage wird das Gedruckte geschnitten und in der dritten von Mitarbeitern regelmäßig überprüft, während Klammertransporter Beilage-Prospekte bringen.
Die eigentliche Herstellung verläuft folgendermaßen: Zuerst wird jede Seite auf eine Aluminiumplatte übertragen. Danach werden diese auf die Zylinder der Rotationsmaschinen aufgespannt und auf umweltfreundlich recycleltes Papier gedruckt.
Unser letzter Besichtigungspunkt war die große und laute Weiterverarbeitungshalle. Die dort befindlichen Klammertransporteure nehmen eine Strecke von gut einem Kilometer ein.
In dieser Halle wurden die Zeitungen schließlich auch in Folie verpackt.
Die Führung durch die Main-Post endete schließlich in der sog. Empfangshalle, in der eine alte Druckmaschine steht und die oft für feierliche Veranstaltungen genutzt wird.


Fazit: Die Führung war insgesamt sehr interessant und informativ. Fast jeden Mittwoch führen Fr. Czygan oder eine ihrer Kolleginnen eine oder mehrere Klassen durch das Gebäude.

Hannah Eckhardt