Freiwilliges Soziales Jahr in Bolivien

Sina Wolz, eine ehemalige Abiturientin des Siebold-Gymnasiums, kehrte am 18.12.09 an ihre alte Schule zurück, um im Spanisch-Kurs der Q11 und in der Spanischlerngruppe der 8ab über ihr freiwilliges soziales Jahr in Bolivien zu berichten, das sie in Cochabamba, Bolivien, verbrachte. Zunächst ging sie in ihrem Powerpoint-Vortrag generell auf die Möglichkeit ein, ein freiwilliges soziales Jahr zu verrichten, und nannte mit weltwärts und amntena die Organisationen, die ihr das Auslandsjahr ermöglichten.

Sina arbeitete das erste halbe Jahr im Kindergarten Musuj Muja, wo ihr neben der Hausaufgabenbetreuung auch das wöchentliche Duschen der Kinder zufiel. Im zweiten Halbjahr betreute sie einen behinderten Jugendlichen, der in einer Schreinerei arbeitete. Ausführlich berichtete die jetzige Lehramtsstudentin von ihrer Arbeit, aber auch von landestypischen Gebräuchen und Besonderheiten, wie z.B. von der notorischen Unpünktlichkeit der Bolivianer oder von Meerschweinchen als typischem Gericht in Restaurants. Obwohl Sina auch auf die Probleme wie Armut, Korruption, magelnde Hygiene und daraus resultierende Krankheiten einging, mit denen man während eines sozialen Jahres in Bolivien konfrontiert ist, wurde jedoch ganz klar deutlich, wie gut es ihr in Bolivien gefallen hat und wie schwer ihr der Abschied und die Wiedereingewöhnung in Deutschland gefallen sind. Unsere Schülerinnen und Schüler hörten einen sehr interessanten und gleichzeitig bewegenden Vortrag, der das Interesse für Lateinamerika und die Arbeit an den Menschen vor Ort weckte. Herzlichen Dank, Sina!

Berichte: Sonntagsblatt | auf der Homepage von Amntena