Spurensicherung wie bei „CSI: New York“

Menschliche DNA extrahieren, verschiedene Fingerabdrücke auf ihre gemeinsame bzw. individuelle Struktur überprüfen, nahezu unsichtbare Fingerabdrücke mit Dämpfen eines Sekundenklebers sichtbar machen, Abdrücke von Körperteilen mit Hilfe von feinem Graphitpulver ans Licht bringen oder die Fälschungssicherheit der neuen 5-EUR-Scheine untersuchen – bei all diesen Analysemethoden durften die 101 teilnehmenden Schüler/-innen der 5. und 7. Jahrgangsstufe unserer Schule ihren kriminalistischen Spürsinn beweisen und grundlegende Einblicke in die forensische Kriminaltechnik erhalten. „Dem Täter auf der Spur“, so lautete das Motto der ersten Runde des landesweiten Wettbewerbs „Experimente antworten 2014/15 I“, der vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung des bayerischen Kultusministeriums veranstaltet wurde. Dabei waren möglichst originelle Lösungen, gut dokumentiert und mit Abbildungen versehen, gefragt. Besonders beachtlich ist: Zehn der teilnehmenden jungen Nachwuchsforscher/-innen des Siebold-Gymnasiums lösten die vorgegebenen Aufgaben mit Bravour, ihnen wurde die höchste Auszeichnung „mit großem Erfolg“ attestiert.

Die teilnehmenden Schüler/-innen der Klassen 5c, 7a, 7b, 7c und 7d wurden von den Lehrkräften B. Hage-Braun, M. Hümmer, Chr. Schäfer, M. Weippert und M. Völker betreut. Wir hoffen weiterhin auf viele Teilnehmer/-innen in den beiden folgenden Runden und wünschen allen eine erfolgreiche Teilnahme und rundum gelungenes Experimentieren.

Hintergrundinfo: „Experimente antworten“ ist ein Wettbewerb, der vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung des Kultusministeriums veranstaltet wird. Dreimal pro Schuljahr wird eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die die Schüler/-innen eigenständig zuhause mit Hilfe von (einfachen) Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. Die Einsendungen zu den Aufgaben müssen selbstständig bearbeitet und gestaltet sein – alleine, zu zweit oder höchstens von einem Dreierteam. Beim Tüfteln an den verschiedenen Versuchen werden das methodische naturwissenschaftliche Arbeiten und die schriftliche Dokumentation gefördert.

Text & Fotos: Matthias Völker